Diana Dammermann - Heilpraktiker - T: 0481 1247167

Schlafstörungen

In diesen Zeiten, wo Angst um die eigene Gesundheit, die der Lieben, Sorgen und Zukunfstängste Raum nehmen, kann der erholsame Schlaf ausbleiben. Nicht nur die quälende Müdigkeit hemmt den Alltag: Schlafmangel hat Auswirkungen auf Körper, Geist und Seele. Die mangelnde Erholung senkt die Lebensfreude, die Leistungsfähigkeit unseres Immunsystems und verdirbt die Laune. Gute Gründe sich mit dem Thema Schlaf zu beschäftigen. Grade jetzt brauchen wir all unsere Kraft und Aufmerksamkeit.

 

Rahmenbedingungen für einen guten Schlaf schaffen

 

Schlafritual

 

 Fernsehen, spätes Essen, helles Licht, noch schnell dies und das erledigen wirken sich ungünstig auf die Schlafqualität aus. Die letzte Stunde vor dem Einschlafen ist für einen erholsamen Schlummer wichtig. Es ist die Zeit um zur Ruhe zu kommen. Entwickeln Sie eine Routine für die letzte wache Stunde des Tages. Die letzten kleinen Vorbereitungen für den morgigen Tag, die abendliche Körperpflege, im Bett noch ein wenig in einem guten Buch lesen …

 

 Schlafraum

 

Der Schlafraum braucht eine angenehme Atmosphäre in der Sie sich wohlfühlen können. Elektrogeräte (auch auf Standby), Unordnung, zu hohe Temperatur, stickige Luft, Zimmerpflanzen, eine durchgelegene Matratze, ein Schreibtisch, der an Unerledigtes erinnert: lieber vermeiden. Für eine gute Verdunklung des Raumes sorgen, so kann sich das Hormonsystem auf den Schlafmodus umstellen.

 

Schlafbedarf

 

Der Schlafbedarf ist individuell verschieden. Frauen brauchen in der Regel etwas mehr als Männer. Der Durchschnitt liegt bei 7 bis 8 Stunden. Das bedeutet, wenn ich um 7 Uhr aufstehen will, sollte ich um 23.00 Uhr einschlafen und um 22.00 Uhr schon mit den ‚Vorbereitungen’ beginnen. Zu wenig Schlaf hat ebenso üble Auswirkung auf den Organismus wie ein gestörter Schlaf.

 

Die Ursachen für Schlafstörungen in den Blick nehmen

 

 Körperliche Beschwerden

 

Einige körperliche Beschwerden zeigen sich vor allem in der Nacht: unter anderem das Restless - Legs - Syndrom, Sodbrennen, einige Formen von Schmerzen in Gelenken und Muskeln. Hier ist die Therapie dieser Grunderkrankungen nötig. Körperarbeit, Ernährungsumstellung, Akupunktur, Homöopathie usw. können hilfreich sein.

 

 Seelische Befindlichkeiten

 

Ängste und Sorgen bringen uns um den Schlaf. Stresshormone wirken sich auch in der Nacht aus. Das wirkt unter Umständen lange nach. Selbst wenn die Krise schon vorbei ist, bleibt bei einigen Menschen der Schlafrhythmus gestört. Hier kann eine Schlaf-Restriktion hilfreich sein, eine nach bestimmten Regeln verkürzte Bettzeit.

 

Auch die Kräuterheilkunde stellt einige Mittel zur Verfügung. Diese sind am wirksamsten, wenn sie auf die Person und das Beschwerdebild abgestimmt sind. Infrage kommen unter anderem Baldrian, Passionsblume, Johanniskraut und Lavendel. Ich berate Sie diesbezüglich gerne.

 

Unterstützung von außen

 

Es sollte nicht bei der Bekämpfung der Symptome bleiben. Alles was Sie entlastet, Gespräche mit Freunden, Lachen, Entspannung, Bewegung, Meditation, ist nützlich und willkommen.

 

Holen Sie sich gegebenenfalls professionelle Unterstützung in Form von Beratung oder Therapie. Es ist ein Zeichen von innerer Reife (und nicht von Unfähigkeit) Hilfe zu suchen, wenn Sie sie brauchen.

 

Und zum Schluss: das Nickerchen

 

Das Geheimnis des Erfolges ist der Mittagsschlaf. Ein kurzes Schläfchen, ein Powernapp kann einen Riesenunterschied machen. Ein guter Zeitraum ist zwischen 11.00 und 16.00 Uhr – um den Nachtschlaf nicht zu stören, und nicht länger als 30 Minuten - sonst fühlt man sich wie aus dem Waschtopf gezogen.

 

Süße Träume und gute Erholung!

 

Startseite          Kontakt          über mich       zurück