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Fibromyalgie und Ernährung

 

Die Ursache von Fibromyalgie wird nach wie vor diskutiert. Meist begleitet von Erschöpfung und Schlafstörungen bedeutet dieses Leiden eine massive Einschränkung der Lebensqualität. Bis zu sieben Jahre vergehen durchschnittlich bis eine entsprechende Diagnose gestellt wird. Noch immer vertreten einige Mediziner die Meinung, dass es sich um eine psychosomatische Erkrankung handelt.

 

 

Eine schwedische Studie weist darauf hin, dass es sich um ein entzündliches Geschehen handeln könnte. In diesem Fall ein Prozess, der sich nicht an allgemeinen Entzündungswerten wie CRP (C-Reaktives Protein) oder Blutsenkungsgeschwindigkeit erkennen lässt.

 

 

Das lässt darauf schließen, dass neben Schmerztherapie, Bewegung, Entspannung, Stressbewältigung und manueller Therapie auch eine anti-entzündliche Ernährung eine maßgebliche Rolle spielen kann.

 

 

Kurz gefasst beinhaltet diese Ernährungsänderung den Verzicht auf Weizen, Zucker und Schweinefleisch, also Lebensmittel, die im Stoffwechselprozess Entzündungen befördern.

 

 

Curcuma, in Verbindung mit Pfeffer ein natürlicher Entzündungshemmer, kann eine gute Ergänzung sein. Ein bewährtes, kostengünstiges Rezept ist beispielsweise die sogenannte ‚Goldene Milch‘.

 

 

Ein weiterer Gedanke ist, dass ATI (Amylase-Trypsin-Inhibitoren), ein Eiweiß, welches in vielen Getreidesorten gegen Fressfeinde gebildet wird, sich bei dafür empfänglichen Menschen nicht nur auf den Magen-Darm-Trakt auswirkt, sondern auch Muskelschmerzen und andere Symptome verursachen kann. Sie leiden unter einer sogenannten ATI-Sensitivität. Besonders viel ATI scheint in Weizen, Dinkel und Roggen gebildet zu werden. Zurzeit stehen nicht viele entsprechende Lebensmittellisten zur Verfügung, es läuft aber grade eine Studie dazu. Es kann lohnend sein auszuprobieren, ob sich eine Verbesserung der Beschwerden durch Weglassen von glutenhaltigen Lebensmitteln zeigt: Gluten und ATI kommen meist zusammen vor. Nach 14 Tagen ist dann spätestens eine Verbesserung spürbar.

 

 

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